Glasschmelze fliest aus einem Behälter.

Was ist Werkstoffwissenschaft?

Hier erfährst du alles zum Studienfach Werkstoffwissenschaft.
Glasschmelze fliest aus einem Behälter.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
  • Werkstoffe sind allgegenwärtig

    Wir tragen Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen, unsere Autos und Fahrräder sind grazile Metallkonstruktionen, wir fliegen in Flugzeugen aus leichten und dennoch festen Kompositen, wir benötigen Werkstoffe für unseren Körper (Kniegelenke, Zahnfüllungen, Implantate, Prothesen), wir leben in Häusern aus keramischen Ziegeln, Mörtel, Zement und Hölzern, unsere Brillengläser sind aus Glas oder Kunststoff. Unser gesamtes Leben ist von natürlichen oder speziell entwickelten Werkstoffen geprägt.

    Aus einer superelastischen Nickel-Titan-Legierung besteht dieses medizinische Implantat (Okkluder), das zur Behandlung von Defekten der Herzscheidewand eingesetzt wird.
    Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
  • Aufgabe der Werkstoffwissenschaft

    Die Werkstoffwissenschaft beschäftigt sich mit der Auswahl, Entwicklung und Verarbeitung von Materialien. Sie ist eine Schlüsseldisziplin, die zwischen den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften agiert und vermittelt, um den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt in traditionellen und zukunftsträchtigen Branchen voranzutreiben.

    Verschiedene Glasmaterialien liegen auf einem Tisch.
    Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
  • Schwerpunkte der Werkstoffwissenschaft in Jena

    Ein besonderer Fokus der Werkstoffwissenschaft in Jena liegt auf den Werkstoffen Glas und Glaskeramik, der linearen und nichtlinearen Optik (lasergestützte Fertigung und Materialbearbeitung, Glasfasern), der Medizintechnik (metallische, keramische und polymerbasierte Implantate), der Energie- und Umwelttechnik (Batterien) und den Biomaterialien (bioaktive Gläser).

    Praktisches Arbeiten im Chemielabor
    Foto: Christoph Worsch (Universität Jena)